Starke Resonanz für zirkuläres Bauen beim zweiten Romandie-Anlass
- 5. Mai
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Rückblick auf das gemeinsame Event von C33, MAGENTA EKO und Circular Economy Switzerland in Crissier
Das gemeinsame Circular Construction Frühstück von Circular Economy Switzerland, MAGENTA EKO und C33 in Crissier hat eindrücklich gezeigt: Zirkuläres Bauen entwickelt sich in der Schweiz zunehmend vom Zukunftsthema zur konkreten Umsetzung.
Politik setzt wichtige Signale
Vor vollem Haus diskutierten Politik, Wirtschaft und Praxis über innovative Lösungen, regulatorische Entwicklungen und erfolgreiche Pilotprojekte. Staatsrat Vassilis Venizelos betonte die wachsende politische Priorität der Kreislaufwirtschaft im Kanton Waadt und die Chance, kommende gesetzliche Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten. Ende 2026 wird es eine Vernehmlassung zum Abfallgesetz geben.
Innovationen schaffen konkrete Werkzeuge
François Guisan von MAGENTA EKO zeigte mit REKLAIM, welches Potenzial in der systematischen Erfassung und Wiederverwendung bestehender Baumaterialien liegt. Hans Rudolf Hauri präsentierte mit der Stiftung Gebäudepass Schweiz einen wichtigen Ansatz für mehr Transparenz und digitale Rückverfolgbarkeit von Materialien.
Standards und Messbarkeit gewinnen an Bedeutung
Anja Bundschuh stellte den aktuellen Arbeitsstand zum Leitfaden „Zirkularität messbar machen“ vor, der ein gemeinsames Verständnis und messbare Kriterien für die Branche schafft. Roxane Viala von Losinger Marazzi machte anhand konkreter Praxisbeispiele deutlich, wie erfolgreich zirkuläres Bauen bereits heute umgesetzt werden kann.
Zusammenarbeit als Schlüssel zur Skalierung
Auch die abschliessende Diskussion mit Anne Nyfeller, ecobau, Jean-Valentin de Saussure, Grossrat Vaud, Karin Sidler, cirkla und Roxane Viala unter Moderation von François Gerber, Circular Economy Switzerand verdeutlichte: Materialien, Wissen und innovative Ansätze sind vorhanden. Entscheidend ist nun, diese Potenziale durch gemeinsame Standards, strukturierte Netzwerke und sektorübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Fazit
Crissier hat gezeigt, dass die Schweiz auf gutem Weg ist, zirkuläres Bauen als neues Normal zu etablieren – durch Kooperation, Innovation und gemeinsames Handeln.
Ein grosser Dank geht an alle Referierenden, Gäste und Partnerorganisationen – magenta eko und Circular Economy Switzerland – für diesen inspirierenden Vormittag.



