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Jetzt gemeinsam zirkuläres Bauen umsetzen

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Beim C33 Community-Anlass in Rotkreuz diskutierten Expert:innen aus Bau, Forschung und Praxis, wie Zirkularität skalierbar wird. Fokus: Zusammenarbeit, messbare Standards (ZMM) und konkrete Hebel für die Umsetzung in der Schweiz.


Gemeinsam zirkulär bauen: Jetzt wird Umsetzung skalierbar

Wie gelingt der nächste Schritt in der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen? Diese Frage stand im Zentrum des diesjährigen C33 Community-Anlasses in Rotkreuz – mit einem klaren Ziel: voneinander lernen, Hebel identifizieren und gemeinsam Umsetzung vorantreiben.


Nach der Begrüssung durch den neu gewählten C33 Präsidenten Patrick Eberhard und der Moderation durch Anja Bundschuh gaben Marloes Fischer, Circular Hub und C33 Vorstand und Rita Ghilardi ETH SusLAB Einblick in vier Jahre Innovationsförderung durch den CBI Booster. C33 durfte 2024 dank einer CBI Booster den Co-Pilot aufbauen, der in das C33-Fokus Projekt Dynamische Wissensplattform, der Circular Construction Impact Navigator, einfloss. Sie zeigten, wie aus über 50 Projekten ein wachsendes Ökosystem entstanden ist – und wo es noch Herausforderungen beim Skalieren gibt.


Im Anschluss diskutierten Patrick Eberhard (C33), Marianne Stähler (ecobau) und Philipp Cescato (Charta kreislauforientiertes Bauen) die Vision «Zirkularität messbar machen» – ein zentraler Hebel, um Kreislaufwirtschaft im Markt verankern zu können. Aktuell entwickeln ecobau, C33 und die Circular Building Charta (CBC) gemeinsam die Version ZMM LF 1.1 weiter.


In drei Breakout-Sessions wurde vertieft gearbeitet:


  • Innovation skalieren – Herausforderungen, fehlende Akteure und konkrete Hebel für mehr Wirkung

  • Zirkularität messbar machen (ZMM) – Anforderungen an die Weiterentwicklung zum ZMM Leitfaden 2.0 auf Gebäudeebene

  • Koalition der Willigen – wie Zusammenarbeit konkret Mehrwert schafft und organisiert werden kann


Die Ergebnisse wurden im Plenum zusammengeführt und anschliessend von Philipp Cescato, Alberto Cerri (Vorstand cirkla), Marianne Stähler und Patrick Eberhard gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.


Die Gespräche machten deutlich: Vieles ist bereits in Bewegung. Wissen, Daten und Standards entwickeln sich – und mit ihnen die Möglichkeiten zur Umsetzung. Gleichzeitig entsteht ein gemeinsames Verständnis dafür, dass Skalierung über Projekte hinaus gedacht werden muss.


Besonders sichtbar wurde die Kraft der Zusammenarbeit: Wenn Rollen klar sind, Ressourcen gebündelt werden und Erfahrungen geteilt werden, entsteht echte Dynamik.

Die Grundlagen sind da. Jetzt geht es darum, gemeinsam weiterzugehen – vernetzt, praxisnah und mit Fokus auf Wirkung.


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