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Warum C33

C33 ist die schweizweite Plattform für zirkuläres Bauen.

Als neutrale Koordinationsstelle vernetzen wir Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Bauherrschaften über Planung und Bau bis zu Rückbau und Wiederverwendung.

Unser Ziel:
Zirkuläres Bauen soll in der Schweiz bis 2033 zum neuen Standard werden.

 

Dafür:

  • schaffen wir Transparenz über Initiativen, Wissen und Methoden

  • vernetzen Branche, Forschung und öffentliche Hand

  • entwickeln gemeinsam mit der Branche Grundlagen, Tools und Standards

 

So wird Zirkularität im Bauwesen planbarer, messbarer und umsetzbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bedeutet zirkuläres Bauen?

Zirkuläres Bauen bedeutet, Gebäude, Infrastrukturen und Materialien so zu planen, zu nutzen und zu erneuern, dass Ressourcen möglichst lange im Kreislauf bleiben.

Dabei geht es darum:

  • Materialien länger zu nutzen

  • Gebäude anpassungsfähig zu planen

  • Wiederverwendung zu ermöglichen

  • Ressourcen effizient einzusetzen

Ziel ist ein Bauwesen, das Ressourcen schont, Emissionen reduziert und langfristig wirtschaftlich funktioniert.

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Definition zikuläres Bauen

Definition zirkuläres Bauen

Für den Zweck der Zusammenarbeit im Rahmen von C33 gilt folgende Definition von «zirkulärem Bauen»:

Zirkuläres Bauen ist die Entwicklung, Nutzung und Wiederverwendung von Gebäuden, Flächen und Infrastrukturen, ohne die natürlichen Ressourcen unnötig zu verbrauchen, die Umwelt zu verschmutzen und die Ökosysteme zu beeinträchtigen. Es wird in einer Art und Weise gebaut, die wirtschaftlich sinnvoll ist und zum Wohlergehen von Menschen und Tieren beiträgt. Hier und dort, jetzt und später.

Handlungsbereiche der C33 Arbeit

Die Arbeit von C33 konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder:

  1. Marktentwicklung
    Förderung von Nachfrage, Geschäftsmodellen und Pilotprojekten für zirkuläres Bauen.

  2. Messbarkeit
    Entwicklung von Methoden und Indikatoren, um Zirkularität in Bauprojekten messbar zu machen.

  3. Normen und Regulierung
    Unterstützung bei der Entwicklung von Standards, Richtlinien und politischen Rahmenbedingungen.

  4. Sensibilisierung und Wissensaufbau
    Austausch von Erfahrungen, Best Practices und Forschungsergebnissen.

Diese Handlungsfelder bilden gemeinsam die Grundlage für ein skalierbares zirkuläres Bauwesen in der Schweiz.

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Ziele

Zielbild

Die im Rahmen von C33 erarbeiteten Grundlagen und Massnahmen helfen Stakeholdern, Zirkularität bei Bestellung, Planung, Produktentwicklung und Geschäftsmodellen umzusetzen. Ziel ist ein innovatives, ressourcenschonendes und klimaneutrales Bauwesen in der Schweiz, in dem Ressourcen weitestgehend im Kreislauf geführt werden. 

Unsere Vision

Bis 2033 ist zirkuläres Bestellen für öffentliche Bauherren und grosse Auftraggeber Standard.

Ursprung der Initiative

Warum braucht es C33?

Das Bauwesen gehört weltweit zu den ressourcenintensivsten Branchen. 

  • Rund 40 % der globalen CO₂-Emissionen stehen mit dem Bauen in Verbindung.

  • Rund 2/3 des Material-Fussabdrucks in der Schweiz

  • Ist mit Abstand die grösste Abfallkategorie in der Schweiz

 

Um Klimaziele zu erreichen und Ressourcen zu schonen, braucht es neue Ansätze.

Zirkuläres Bauen ist ein zentraler Teil der Lösung.

 

Im Umweltschutzgesetz (USG) sind Massnahmen zur Schonung der natürlichen Ressourcen und Stärkung der Kreislaufwirtschaft beschrieben. Über die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen VVEA besteht seit 2016 die Pflicht zur Vermeidung von Abfällen.

 

Die Transformation hin zu einem zirkulären Bauwesen erfordert Koordination, Wissenstransfer und gemeinsame Standards – genau hier setzt C33 an.

​In diesem Text bezieht man sich auf die folgenden Quellen:

(1) BAFU: Rohstoffe, Abfall und Kreislaufwirtschaft: Das Wichtigste in Kürze

(2) BAFU: Auswirkungen des Wohnens auf die Umwelt

(3) MatCH_Bericht_Bau

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