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Wissen zum zirkulären Bauen gibt es. C33 bringt es dorthin, wo entschieden und zirkulär gebaut wird. 

Vom Wissen zur Anwendung

Viele Bauherrschaften wollen zirkulär bauen – und die Fachkompetenz dafür existiert bereits. Sie ist nur breit gestreut: in vielen Leitfäden, Studien, Pilotprojekten und Organisationen gibt es reiches Wissen – nur nicht an einem Ort. Das eröffnet eine grosse Chance: Dieses vorhandene Wissen systematisch zugänglich und direkt im Bauprozess nutzbar machen.

Die Dynamische Wissensplattform (DWP) und der Circular Construction Impact Navigator (CCIN) sind genau dafür entwickelt. Sie schaffen eine Infrastruktur, in der Wissen und Umsetzungslösungen auffindbar und nutzer- und phasengerecht anwendbar werden.

Das Ziel: Vorhandenes Wissen besser in die Anwendung bringen und damit zirkuläres Bauen in der Schweiz skalieren.

 

Was bringt DWP & CCIN?

Die DWP verbindet Wissen, Werkzeuge und Menschen zu einem Gesamtsystem. 

CCIN ist der KI-gestützte Anwendungskern – er verbindet bestehende KI-Anwendungen mit kuratiertem Wissen, Use Cases und erprobten Prompt Anleitungen.

So entstehen direkt nutzbare Arbeitsergebnisse für den Bauprozess:

  • Textbausteine für Projektpflichtenhefte, Wettbewerbsprogramme und Unternehmerausschreibungen

  • Prüffragen und Bewertungskriterien

  • Entscheidungshilfen und Argumentarien

 

Wer profitiert?

CCIN unterstützt: Bauherrschaften – bei der präzisen Formulierung zukunftsfähiger Anforderungen im Pflichtenheft und in Ausschreibungen. Dienstleister:innen und Planer:innen erhalten schnelleren Zugriff auf Fachwissen und bewährte Methoden. Für viele weitere Akteur:innen wird der Such-, Koordinations- und Bearbeitungsaufwand reduziert.

CCIN befähigt und liefert Formulierungen und Entscheidungshilfen. Die Verantwortung bleibt bei der Fachperson (Human-in-the-Lead).

 

Was DWP & CCIN von Bestehendem unterscheidet 

Ökobilanzierungs- und Berechnungstools bewerten, was bereits geplant ist. Ausschreibungssoftware setzt an, wenn die Anforderungen längst feststehen. DWP & CCIN setzen davor an: bei der Frage, was überhaupt für eine Umsetzung gefordert und wie mehr Zirkularität realisiert werden kann. Damit wird eine Lücke geschlossen, die bisher noch kein Werkzeug am Schweizer Markt adressiert.

 

Wie funktioniert CCIN?

CCIN wird in Stufen aufgebaut:

  • Anwendungskontext und Prompt-Module – Rolle, Bauaufgabe und Projektphase werden mit erprobten C33-Prompt-Modulen verbunden. 

  • Kuratierte Wissensbasis – schrittweise Einbindung von Schweizer Normen, Methoden, Leitfäden und Praxisbeispielen, ergänzt um Anbindungen an externe Datenquellen. 

  • Interaktiver Zugang – Zusammenführung von Kontext, Prompt-Modulen und Wissensbasis in einer dialogfähigen Anwendung. 

Daraus entstehen Textbausteine, Kriterien und Entscheidungshilfen, die direkt in die Projektarbeit einfliessen – ohne Umweg über manuelle Recherche.

 

CCIN entsteht aus der Praxis – für die Praxis.

CCIN wird zusammen mit C33 Mitglieder:innen sowie zukünftigen Anwender:innen und Wissenspartner:innen entwickelt. Ein erster Proof of Concept wurde 2026 mit Vertreter:innen des Kantons Zürich und Gemeinden durchgeführt.

  • 2026 – Startphase: Erstellung und Launch des MVP, Entwicklung der ersten Use Cases, Aufbau der Inhalte in Lernlaboren und Erarbeitung des didaktischen Konzepts, Entwicklung Geschäftsmodell.

  • 2027 – Erprobung und Ausbau: Pilotprojekte mit realen Bauvorhaben, Aufbau des Schulungsprogramms und der Webplattform, Entwicklung des Geschäftsmodells sowie erste Tests von Chatbot und Community-Forum.

  • Bis 2033 – Verbreitung: Laufender Betrieb und Pflege der Plattform, internationale Zusammenarbeit und Marktaktivierung.

Perspektivisch beziehen DWP und CCIN weitere Akteur:innen und Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und des Lebenszyklus eines Bauwerks ein.

Möchten Sie sich als Partner engagieren?

 

Kontaktieren Sie uns.

 

2026 ist CCIN von KlimUp und dem Bundesamt für Umwelt gefördert.

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