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Fachgremium von C33 setzt Rahmenbedingungen für ein zirkuläres Bauwesen

Im ersten Treffen des Fachgremiums von C33 wurden wichtige Rahmenbedingungen zur Förderung zirkulären Bauens in der Schweiz definiert. 18 Expert:innen identifizierten Ziele und Massnahmen auf Basis einer gemeinsamen Vision.


Das zirkuläre Bauwesen sollte den Fokus auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes legen. Dabei wird besonderer Wert auf die Ressourcenschonung, die Minimierung der Umweltbelastung, die Wertschätzung bestehender Bausubstanz und die Planung von Neubauten mit Wiederverwendungspotenzial gelegt.


Das Gremium betonte die Notwendigkeit einer neuen Denkweise, die Anpassung von Standards und die frühe Sensibilisierung für zirkuläres Bauen. Eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und der Abbau von Hemmnissen durch Transparenz und geteiltes Wissen sind entscheidend für den Erfolg. Praktische Beispiele sollen zeigen, dass zirkuläres Bauen praktikabel und skalierbar ist. Finanzielle Anreize können dies beschleunigen. Eine schweizweit getragene Vision, die konkrete Themenfelder adressiert und alle relevanten Akteur:innen integriert, ist hierfür essenziell.


Die Expert:innen wiesen darauf hin, dass die Ausrichtung eines C33-Zielbilds die Verfügbarkeit zirkulärer Bauweisen erhöht und die Bedeutung des Tiefbaus gestärkt werden muss. Ein Zielbild sollte einfach, greifbar und für alle zugänglich sein, um eine breite Mobilisierung zu erreichen.


C33 steht nun vor der Aufgabe, diese Erkenntnisse zu nutzen. Ein nächster Meilenstein ist das erste C33-Community-Meeting am 12. Juni 2024 in Zürich. Seid dabei, wenn C33 in konkrete Aktion tritt und die Schritte zur koordinierten Realisierung von zirkulärem Bauen in der Schweiz definiert. Hier könnt ihr euch anmelden.




Bild von Yolanda Suen, Unsplash

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